REISEBEDINGUNGEN
Bitte schenken Sie den nachstehenden Reisebedingungen Ihre Aufmerksamkeit. Diese regeln die Rechtsbeziehungen zwischen Ihnen und uns, der Blütenroute des Nordens.

Allgemeine Reisebedingungen der Blütenroute des Nordens

 Die nachstehenden Reisebedingungen der Blütenroute des Nordens (BDN) gelten ausschließlich für Verträge mit unternehmerischen Auftraggebern. Das Reisevertragsgesetz findet auf diese Verträge keine Anwendung. Grundlage für Verträge mit Verbrauchern sind die Allgemeinen Reisebedingungen des RDA Internationaler Bustouristikverband e.V. .  

Die Luftkurort Wiesmoor Touristik GmbH, Hauptstraße 199a, 26639 Wiesmoor, fungiert als Vertreter der BDN und nimmt für sie die Rechtsgeschäfte als Vermittler wahr.
 
§ 1.  Vertragsabschluss

 1)    Der Vertrag zwischen BDN und dem Auftraggeber wird schriftlich, einschließlich sämtlicher Abreden, Nebenabreden und Sonderwünschen abgeschlossen. 

2)    Weicht die Reisebestätigung von der Reiseanmeldung des Auftraggebers ab, so liegt in der Reisebestätigung ein neuer Vertragsantrag vor, an den die BDN 10 Tage ab dem Datum der Buchungsbestätigung gebunden ist. 

3)    Geschäftsbedingungen der Auftraggeber gelten nur, wenn die BDN diese schriftlich bestätigt.  

4)    Orts- und Hotelprospekte sind nicht verbindlich, soweit sie nicht  ausdrücklich mit dem Auftraggeber zum Gegenstand der Reiseausschreibung oder zum Inhalt der Leistungspflicht gemacht wurden.  

§ 2.        Reisepreiseszahlung   

1)    Nach Abschluss des Vertrages ist für Gruppen ab 20 Personen ein Betrag von 10% des Gesamtgruppenpreises, mindestens jedoch € 125,- bis 6 Wochen vor Reiseantritt zu zahlen, sofern nicht eine höhere Anzahlung ausdrücklich vereinbart ist.

Bitte achten Sie auf Sonderregelungen bei einigen Etappen der Blütenroute bzw. bei besonderen Terminen.  

2)    Der Restbetrag ist bis zur Anreise auf das Konto der BDN zu leisten.  

3)     Wurden Anzahlungen oder der Reisepreis vom Auftraggeber nicht fristgemäß vor Antritt der Reise gezahlt, kann BDN die Leistung verweigern und nach Mahnung sowie setzen einer angemessenen Frist, zurücktreten oder Schadensersatz statt der Leistung verlangen bzw. bei begonnenen Reisen fristlos kündigen, wobei Schadenersatzansprüche  unberührt bleiben. Tritt der Auftraggeber in diesem Fall die Reise nicht an, so kann BDN statt der genannten Ansprüche auch eine Entschädigung nach § 6 des Vertrags verlangen. 

§ 3       Leistungen  

1)    Die vertraglichen Leistungen richten sich nach der Leistungsbeschreibung von BDN im Angebot sowie den hierauf bezug nehmenden Angaben in der Reisebestätigung von BDN. 

2)    Für Nebenabreden etc. gilt die in § 1. Abs. 1. enthaltene Regelung. 

§ 4        Preise/Preisänderungen  

1)     BDN ist berechtigt, wenn zwischen Vertragsschluss und dem Reiseantritt ein Zeitraum von mehr als vier Monaten liegt, den Reisepreis unter Berücksichtigung der Interessen des Auftraggebers zu erhöhen, sofern nachweisbar und nicht gegen Treu und Glauben herbeigeführte notwendige Preisänderung von Leistungsträgern vorliegen.  

2)     Sollte eine Anhebung des Inlands-MwSt.-Satzes von derzeit 19% nach Vertragsschluss erfolgen, berechtigt dies BDN zur Berechnung der geänderten MwSt. . 

3)      Bei Erhöhung des Reisepreises nach Vertragsschluss um mehr als 5% des Gesamtreisepreises kann der Auftraggeber unentgeltlich vom Vertrag zurücktreten. Der Auftraggeber ist verpflichtet, sein Rücktrittsrecht unverzüglich nach dem Erhalt der Änderungsmitteilung gegenüber BDN geltend zu machen. Schriftform (Textform) wird dem Auftraggeber zur Beweissicherung empfohlen.  

4)       BDN-Preise sind – soweit nicht anders ausgewiesen – Netto – Preise (nicht verprovisionierbare Preise) in Euro. Die jeweils aktuell  angegebenen Preise beziehen sich auf Gruppen ab 20 zahlenden Personen, soweit keine andere Vereinbarung vorliegt. Die bei den Reisen angegebene Freiplatzregelung bezieht sich grundsätzlich auf zahlende Personen. 

§ 5         Leistungsänderungen  

1)      Änderungen und Abweichungen von vertraglich vereinbarten Reiseleistungen, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und von BDN nicht wieder Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit sie nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen. Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt. 

2)        BDN wird den Auftraggeber über Änderungen einer wesentlichen Reiseleistung unverzüglich nach Kenntnis informieren. Bei erheblicher Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Auftraggeber vom Vertrag kostenfrei zurücktreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn BDN in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Auftraggeber aus dem BDN-Angebot anzubieten. Der Auftraggeber hat diese Rechte nach Zugang der Erklärung über die Änderung der Reiseleistung unverzüglich gegenüber BDN geltend zu machen.  

3)       BDN behält sich vor, die Abwicklung der Reise unter Berücksichtigung der Interessen des Auftraggebers und nach vorheriger Information einem Kooperations-Partner zu übertragen.  

§ 6         Rücktritt des Auftraggebers  

1)       Sofern keine abweichenden Stornofristen vereinbart sind, ist der Auftraggeber bei Rücktritt verpflichtet, pauschaliert folgende Entschädigung bzw. die Stornogebühren an BDN zu zahlen:  

1.1)    Rücktritt des Auftraggebers bis 31 Tage vor Reisebeginn: Rückgabe des Gesamtkontingents  bis zu diesem Stornierungszeitpunkt kostenfrei; 

1.2)    Rücktritt zwischen dem 31. und einschließlich dem   22.  Tag  vor Reisebeginn pauschaliert 20% des Gesamtgruppenpreises; 

1.3)    Rücktritt zwischen dem 21. Und einschließlich dem 15. Tag vor Reisebeginn pauschaliert 40% des Gesamtgruppenpreises; 

1.4)     Rücktritt nach dem 14. Tag vor Reisebeginn pauschaliert 60% des Gesamtgruppenpreises;  

1.5)     Bei Auftraggebern, die nur Übernachtungen ohne weitere Leistungen gebucht haben, sind 80% des Reisepreises bei Rücktritt nach dem 14.Tag vor Reisebeginn zu entrichten. Im Übrigen gelten die Fristen und Pauschalierungen aus den Abs. 1.1) bis 1.3). 

1.6)     Bei Nichtantritt der Reise gelten die in Abs. 1.1) bis 1.7) folgende entsprechend. 

1.7)     Sofern der Auftraggeber nicht die gesamte Gruppe, sondern nur einen Teil der Gruppe storniert, wird der neue Preis mit dem Auftraggeber und BDN unter Berücksichtigung seiner Interessen und der Möglichkeiten von BDN erneut festgesetzt. Kommt keine Einigung zustande, so gilt der Rücktritt für einen Teil der Gruppe als Rücktritt des Auftraggebers für die Gesamtgruppe. Es gelten sodann die unter § 6 Abs. 1.1) bis 1.6) anzutreffenden Pauschalsätze. 

1.8)     Dem Auftraggeber bleibt es unbenommen, eine niedrigere als die vorgesehenen €-Pauschalen Entschädigungen nachzuweisen oder nachzuweisen, dass BDN keine Nachteile durch den Rücktritt hat.  

1.9)    Bei Reisen mit Eintrittskarten für einzelne Etappen der BDN bzw. Veranstaltungen werden bei Stornierung die Eintrittsgelder in voller Höhe berechnet, sofern BDN nicht in Lage ist, die Eintrittskarten gegen Auszahlung des Eintrittsgeldes durch den jeweiligen Veranstalter zurückzugeben oder zu verwerten. Im zuletzt genannten Fall werden die von BDN erzielten Beträge zurückerstattet. Dies gilt nicht, wenn die Beschaffung der Karten von BDN ausdrücklich als vermittelte Leistung gegenüber dem Auftraggeber im Vertrag bezeichnet worden ist. 

2)      Soweit nichts Abweichendes vereinbart ist, ist der schriftliche Zugang der Erklärungen (Rücktritt etc.) für die Einhaltung der Fristen bei BDN maßgeblich. Textform (Fax, E-Mail) ist ausreichend, wenn der Auftraggeber insofern den Zugang bei BDN nachweisen kann. 

§ 7        Änderungen auf Verlangen des Auftraggebers  

1)     Verlangt der Auftraggeber nach Vertragsschluss Änderungen oder Umbuchungen so kann BDN ein pauschales Bearbeitungsentgelt von € 30,- verlangen, soweit nicht von BDN eine höhere Entschädigung nachgewiesen wird.  

§ 8       Ersatzreisende  

1)    Der Auftraggeber kann bei Gruppenreisen bis zum Reisebeginn Namens- und Personenänderungen vornehmen lassen, sofern die Ersatzreisenden den besonderen Reiseerfordernissen genügen und der Teilnahme des/der Ersatzreisenden nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. 

3)    Das Verhältnis zwischen dem Auftraggeber und den Mitgliedern seiner Gruppe ist nicht Gegenstand dieses Vertrages und bleibt unberührt.  

§ 9       Reiseabbruch – nicht in Anspruch genommene Reiseleistungen  

1)    Wird die Reise infolge eines Umstands abgebrochen, der in der Sphäre des Auftraggebers bzw. seiner Gruppenmitglieder liegt (z.B. Krankheit) oder werden Reiseleistungen erheblicher Art nicht in Anspruch genommen, so wird sich BDN bemühen, bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen zu erreichen. 

§ 10     Rücktritt und Kündigung durch BDN – Mindestteilnehmerzahl  

1)      Bis vor drei Wochen vor Reiseantritt. 

1.1)  Ist in der Reisebeschreibung oder in den Vertragsunterlagen ausdrücklich auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen, so kann BDN bis zu drei Wochen vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten, wenn der Auftraggeber die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht. 

1.2)  BDN ist in diesem Fall zur unverzüglichen Informationen des Auftraggebers verpflichtet. 

1.3)  Der Rücktritt ist dem Auftraggeber unverzüglich zu erklären.  

1.4)  Der von dem Auftraggeber gezahlte Betrag ist ihm unverzüglich von BDN zurückzuerstatten. 

§ 11     Kündigung infolge höherer Gewalt  

1)   Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch bei Vertragsschluss nicht vorhersehbare höhere Gewalt wie Krieg, innere Unruhen, Epidemien, hoheitliche Anordnungen (Entzug der Landesrechte, Grenzschließungen), Naturkatastrophen, Havarien, Zerstörung von Unterkünften und gleichgewichtige Fälle nach Reisebeginn, berechtigen beide Teile zur Kündigung. 

2)  Nach Kündigung kann BDN für erbrachte oder noch zu erbringende Reiseleistungen eine Entschädigung in Anrechnung des Reisepreises verlangen.  

3)  BDN ist nach Kündigung zur Rückbeförderung verpflichtet, falls der Vertrag die Beförderung mit umfasst. 

4)  Die Mehrkosten der Rückbeförderung, soweit diese im Vertrag mit umfasst sind, tragen die Parteien je zur Hälfte, die übrigen Mehrkosten hat der Auftraggeber zu tragen. 

5)  Entfällt die Geschäftsgrundlage für den Vertrag vor Reisebeginn infolge von keinem der Teile zu vertretenden Umständen (höhere Gewalt – vgl. § 11 Abs. 1) und entstehen BDN  Kosten, die trotz nachweisbarer Versuche von BDN z.B. bei Leistungsträgern nicht vermieden werden, so tragen die Parteien diese Kosten je zur Hälfte. 

§ 12     Gewährleistung und Abhilfe  

1)  Sind die Reiseleistungen nicht vertragsgemäß, so kann der Auftraggeber Abhilfe verlangen. BDN kann die Abhilfe verweigern, sofern sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Die Abhilfe besteht in der Beseitigung des Mangels oder einer gleichwertigen Ersatzleistung. 

2)    Der Auftraggeber kann eine Herabsetzung des Reisepreises verlangen, wenn er den Mangel bei BDN oder dem Reiseleiter, wenn vorhanden, anzeigt, soweit nicht erhebliche Schwierigkeiten die Mängelanzeige gegenüber BDN unzumutbar machen. Unterlässt der Auftraggeber schuldhaft die Mängelanzeige, so stehen ihm keine Ansprüche auf Herabsetzung des Reisepreises zu.  

3)    Ist die Reise mangelhaft und leistet BDN nicht innerhalb der vom Auftraggeber bestimmten angemessenen Frist Abhilfe, so kann der Auftraggeber auch selbst Abhilfe schaffen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Einer Fristsetzung bedarf es nicht, wenn BDN die Abhilfe verweigert oder ein besonders Interesse des Auftraggebers die sofortige Selbsthilfe rechtfertigt.  

4)    Wird die Reise durch einen Mangel erheblich beeinträchtigt, so kann der Auftraggeber eine angemessene Frist zur Abhilfe setzen. Verstreicht die Frist nutzlos, so kann der Auftraggeber den Vertrag kündigen. Die Fristsetzung ist entbehrlich, wenn die Abhilfe unmöglich ist, verweigert wird oder die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Auftraggebers gerechtfertigt ist. Das gilt entsprechend, wenn dem Auftraggeber die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem und BDN erkennbaren Grund nicht zumutbar ist. 

5)    Bei berechtigter Kündigung kann BDN für erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen eine Entschädigung verlangen. Für deren Berechnung sind der Wert der erbrachten Reiseleistungen sowie der Gesamtreisepreis und der Wert der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen maßgeblich. Das gilt nicht, sofern die erbrachten oder zu erbringenden Reiseleistungen für den Auftraggeber kein Interesse haben. BDN hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, die infolge der Vertragsaufhebung notwendig sind. Ist die Rückbeförderung vom Vertrag mit umfasst, so hat BDN auch für diese zu sorgen und die Mehrkosten zu tragen.  

6)    Schadenersatzansprüche bleiben unberührt.  

§ 13    Mitwirkungspflicht des Reisenden  

Der Auftraggeber und die Mitglieder der Gruppe sind verpflichtet, bei Leistungsstörungen, soweit notwendig und zumutbar, mitzuwirken, um eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Der Auftraggeber ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich BDN oder dem Reiseleiter, falls vorhanden, zur Kenntnis zu geben. Unterlässt der Auftraggeber schuldhaft die Anzeige, so kann keine Herabsetzung des Reisepreises verlangt werden. 

§ 14   Haftungsbeschränkung  

1)    Die vertragliche Haftung von BDN für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reispreis beschränkt, 

1.1)  soweit ein Schaden des Auftraggebers weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder  

1.2) wenn BDN für einen dem Auftraggeber entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. 

2)   Für alle gegen BDN gerichteten Schadenersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet BDN bei Sachschäden bis € 4.100,-. Übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fährlässigkeit gegeben sind. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Mitglied der Gruppe und Reise. 

3)   Haftungseinschränkende oder haftungsausschließende gesetzliche Vorschriften, die auf internationalen Übereinkommen beruhen und auf die sich ein von uns eingesetzter Leistungsträger berufen kann, gelten auch zu Gunsten von BDN. 

4)    Weitere Ansprüche aus unerlaubter Handlung bleiben unberührt (ausgenommen) hiervon die Regelung nach § 14 Abs. 1.2). 

§ 15  Haftungsbeschränkungen bei Fremdleistungen  

1)    BDN haftet nicht für Leistungsstörungen oder Mängel, soweit diese bei Leistungen auftreten, die ausdrücklich als Fremdleistungen in der Reisebeschreibung bezeichnet sind. Das gilt insbesondere für Zusatzprogramme im Verlauf der Reise. Unberührt bleiben Vermittlerpflichten. 

§ 16    Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung  

1)    Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistungen gemäß § 12. des Vertrags hat der Auftraggeber innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber BDN geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist können Ansprüche nur geltend gemacht werden, wenn der Auftraggeber die genannte Frist ohne eigenes Verschulden nicht einhalten konnte.  

2)    Ansprüche des Auftraggebers nach § 16 Abs. 1) verjähren grundsätzlich in einem Jahr nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende, jedoch mit der Einschränkung, dass diese Verjährungsfrist von einem Jahr nicht vor Mitteilung eines Mangels an BDN durch den Auftraggeber beginnt. Bei grobem Verschulden verjähren die in § 16 Abs. 5.1. betroffenen Ansprüche in zwei Jahren.  

3)    Im Übrigen gilt die regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren, ausgenommen bei Körperverletzungen. 

§ 17  Rechtswahl  

Der Vertrag unterliegt ausschließlich deutschem Recht unter Ausschluss internationaler Abkommen, soweit diese nicht nach § 14 des Vertrags eingreifen. Die Vertragssprache ist deutsch, sofern keine abweichende Vereinbarung ausdrücklich getroffen ist. Übersetzungen dienen lediglich der Information des Auftraggebers. Maßgeblich ist der jeweilige deutsche Originaltext, insbesondere unsere „Besonderen Reisebedingungen“  

§ 18  Gerichtsstand  

Ist der Vertragspartner Vollkaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechtes oder öffentl. rechtl. Sondervermögen so ist ausschließlicher Gerichtsstand Aurich. 

§ 19  Unwirksamkeit von einzelnen Bestimmungen 

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Vertrags hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge.